Gernot Treusch

Prof. GERNOT TREUSCH

09.07.1939 - 31.12.2008

 
Prof. Gernot Treusch war Leiter der klinischen Forschung („clinical investigator“) bei verschiedenen Krebsforschungsprojekten in den USA und Europa.


Er war Mitglied der „New York Academy of Sciences“.


Europäische Institutionen wie z.B. Marie-Curie-Hospital / Paris, Institute of Drug Research / Budapest / Ungarn, Akademie der medizinischen Wissenschaften, Institute of Pediatrics / Kiev / Ukraine, Metastasis Research Laboratory / Universität Liège / Belgien, oder die Universitätsklinik Frankfurt am Main waren in diese Forschungsprojekte eingebunden.


Als Biochemiker, leitender klinischer Forscher und Lehrer tauschte sich Prof. Treusch ständig mit Ärzten in den USA und Europa zum Fortschritt in der Krebstherapie und der Bekämpfung zellulärer Degeneration aus.


Er war in den achtziger Jahren Leiter der klinischen Forschungsabteilung am IMEFO – Institut für Medizinische Forschung Information und Dokumentation in Frankfurt am Main, Germany.

In seiner Tätigkeit als Lehrer gehörte Prof. Treusch u.a. dem Europäischen Institut für wissenschaftlichen Austausch in Brüssel an.


Im Jahre 1995 gelang ihm mit der Frankfurter Arbeitsgruppe ein wissenschaftlicher Durchbruch, der weltweit in Fachkreisen große Beachtung fand. Es gelang ihm, menschliche Tumorzellen unter Zuhilfenahme eines untoxischen, körpereigenen Tripeptids signifikant zu zerstören.

Dieses Selbstmordprogramm von Krebszellen wird genetisch über das Gen P53 gesteuert und als Apoptose bezeichnet.

Zuletzt war er in den USA an einem Forschungsprojekt am „Southwest College Research Institut“, Tempe, Arizona. Darüber hinaus ist er in USA in ein Forschungs-Groß-Projekt „Brust und Onkologie“, des „Legacy-Cancer Services“, Portland (Oregon) und der „Oregon Healt Sciences - University“, Portland, eingebunden.

Bei den Forschungsarbeiten wurden seine wissenschaftlichen Erkenntnisse zur Onkologie in Form von kontrollierten klinischen Studien in vivo umgesetzt.